Fachbibliothek zum Thema Zivilgesellschaft


Vier Bilder mit Innen- und Außenansichten der Bibliothek der Humboldt-Viadrina School of Governance

Die Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin stellt der Öffentlichkeit eine interdisziplinäre Fachbibliothek zu den Themen Zivilgesellschaft, Philanthropie und Nonprofit-Sektor zur Verfügung. Die rund 12.000 Fachbücher, Zeitschriften, Stiftungsberichte, unpublizierten Abschlussarbeiten und Tagungsberichte können mit einer neuen Suchmaske recherchiert werden. Die Bibliothek ist eine Präsenz- und Freihandbibliothek und unentgeltlich nutzbar.
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Doktorandenkolleg »Bürgerschaftliches Engagement«


Das Centrum für soziale Investitionen und Innovationen (CSI) der Universität Heidelberg und der Generali Zukunftsfonds (GZF) schreiben zum vierten Mal Stipendien im Doktorandenkolleg »Bürgerschaftliches Engagement« aus. Das Doktorandenkolleg versteht sich als systematisch angelegtes Studien- und Forschungsprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die mit sozialwissenschaftlichen Methoden zum Thema Engagement und Alter forschen. Ab 1. Januar 2011 werden Stipendien für einen Förderzeitraum von zunächste 24 Monaten vergeben.
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Titelbild der Bertelsmann-Studie »Politik beleben, Bürger beteiligen«

Charakteristika von Beteiligungsmodellen


Der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler hat ein neuartiges Modellprojekt gestartet, um die Bürger an der politischen Meinungsbildung zu beteiligen. Dabei sollen 10.000 Bundesbürger in 25 Städten und Kreisen bis Mai 2011 gemeinsam diskutieren und ein Bürgerprogramm erarbeiten, wie das gesellschaftliche Zusammenleben bei wachsender Vielfalt der Gesellschaft gestaltet werden soll. Projektpartner sind die Bertelsmann Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung. In diesem Zusammenhang ist die Studie »Politik beleben, Bürger beteiligen. Charakteristika neuer Beteiligungsmodelle« der Bertelsmann-Stiftung erschienen. Ziel der Studie ist es, die Vielfalt der existierenden Verfahren und Methoden zu ordnen und so zur Optimierung künftiger Beteiligungsangebote beizutragen.
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Logo der EWP-Debatte 2009-10 »H2O – More than just a drop«

Internetbasierter Wissenschaftsdiskurs

Europäisches Wissenschaftsparlament


Die Verbindung von Wissenschaftsdiskurs und internetbasierten Formen bürgerschaftlichen Engagements ist das Ziel des Europäischen Wissenschaftsparlaments (EWP). Für jeweils zwei Jahre wird von einer für alle frei zugänglichen Online-Community ein gesellschaftspolitisches Thema europaweit diskutiert. Das EWP hat für das Jahr 2010 das Thema Wasser gewählt: Unter dem Titel »H2O – More than just a drop« wird in fünf Unterforen auf englisch debattiert.
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Titelseite der Publikation »Engagementpolitik«

Engagementpolitik


Seit dem Entwurf einer engagementpolitischen Agenda im Rahmen der Enquete Kommission des Deutschen Bundestages und deren Abschlussbericht 2002 hat sich Engagementpolitik als eigenständiges Politikfeld etabliert. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für und die Stärkung bürgerschaftliches Engagement und die Stärkung zivilgesellschaftlicher Infrastrukturen haben einen Bedeutungszuwachs erlebt. Der von Thomas Olk, Ansgar Klein und Birger Hartnuß herausgegebenen Band bietet eine umfassende Darstellung des Politikfelds und zeigt zugleich Leitbilder und die ideengeschichtliche Entwicklung auf.
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Titelbild des Monitor Engagement, herausgegeben vom BMFSFJ

Aktueller Stand der Engagementforschung

Erster Monitor Engagement erschienen


Der neu erschienene »Monitor Engagement« widmet sich dem Stand der nationalen und internationalen Engagementforschung. Das Autorenteam der Projektgruppe Zivilengagement am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) nimmt zunächst eine Periodisierung der Forschung zum bürgerschaftlichen Engagement seit dem Beginn der 1990er Jahre vor. Daneben wird die Engagementforschung in einer Reihe von europäischen Ländern (Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Großbritannien, Schweden und Norwegen) skizziert. Hinzu kommt ein Überblick über Forschungsnetzwerke und -projekte. Abschließend benennt der Monitor Defizite und Schlussfolgerungen für die weitere Engagementforschung.
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Aufgaben künftiger Engagementforschung


Die Engagementforschung hat in den letzten 15 Jahren einen fühlbaren Aufschwung genommen, das empirische Wissen hat sich dank zahlreicher Erhebungen spürbar verbessert. Dennoch sind deutliche Defizite auszumachen. Die Projektgruppe Zivilengagement am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) plädiert für einen Qualitätssprung in der Engagementforschung, denn trotz der vielen verfügbaren Daten variiert der Anteil der Engagierten an der Gesamtbevölkerung (Engagementquote) noch beträchtlich. Die Projektgruppe schlägt vor, einen neuen Begriff für das Engagement zu finden, mit dem man international anschlussfähig ist und der die Dimension der Organisationen stärker in die Analyse einbezieht.
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Titelbild der Studie für die Bertelsmann Stiftung

Expertise über Handlungsoptionen zur Vitalisierung der Demokratie

Vitalisierung der Demokratie


In den letzten Jahren hat sich der Eindruck verschärft, dass es erheblichen demokratischen Erneuerungsbedarf in den etablierten westlichen Demokratien gibt. Die Erwartungen, die im öffentlichen Raum mit dem Wunsch nach Vitalisierung der Demokratie bislang verbunden waren, gehen weit auseinander. Eine Expertise von Prof. Dr. Roland Roth im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht, warum Demokratie vitalisiert werden sollte und kann und stellt hierfür verschiedene Ansätze vor.
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Titelbild des Berichts zum bürgerschaftlichen Engagement in Deutschland

Forschungsbericht des WZB

Die Lage des bürgerschaftlichen Engagements


Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung haben einen detaillierten Bericht zur Lage des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland vorgelegt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Darstellung des Engagements im Kontext der Familie und der Frage, welchen Beitrag das Engagement unter den Bedingungen des demografischen Wandels leisten kann. Außerdem werden zukünftige Aufgabenfelder, allgemeine Entwicklungstrends und -potenziale des bürgerschaftlichen Engagements aufgezeigt. Darüber hinaus gibt der Bericht Handlungsempfehlungen für die Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie für die künftige Forschung.
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»Zivilgesellschaft in Zahlen«


Der Dritte Sektor bezeichnet jenen gesellschaftlichen Bereich, der nicht dem Staat, nicht dem Markt und nicht der Familie zuzuordnen ist. Aus der Perspektive der Statistik ist der Dritte Sektor immer noch ein weitgehend unbekanntes Gebiet. Daher haben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Bertelsmann Stiftung und die Fritz Thyssen Stiftung das Projekt »Zivilgesellschaft in Zahlen« auf den Weg gebracht, das bis Ende 2011 verlässliche Daten zum Dritten Sektor bereitstellen soll.
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Titelbild der Studie »Engagementförderung in Nordrhein-Westfalen: Infrastruktur und Perspektiven«

Engagementkultur vor Ort

Engagementförderung in NRW


Der Bedeutungszuwachs bürgerschaftlichen Engagements ging in den letzten Jahren mit einem regelrechten Gründungsboom von Organisationen einher, die mit differenzierten Angeboten die Engagementkultur vor Ort stärken. In Nordrhein-Westfalen lässt sich diese Dynamik besonders gut beobachten. Hierzu ist eine Studie »Engagementförderung in Nordrhein-Westfalen: Infrastruktur und Perspektiven« erschienen, die Leistungsspektren, Kooperationen, Konflikte und Unterstützungsbedarfe dieser sich zunehmend ausdifferenzierenden Infrastruktur analysiert.
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